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Das Thema Umwelt wird vielfach in aktuellen Debatten angesprochen und ist oftmals ein sehr heikles Thema in der Politik, aber auch in der Wissenschaft. Mal geht es um Kernenergie, um Umweltverschmutzung und die Ursachen über die Eingriffe des Menschen in die Natur. Dabei stehen sich Interessengruppen in vielerlei Hinsicht gegenüber und streiten über die Argumente des Gegenübers. Dieser "Sammelthread" soll als Sammelsurium zum Thema Ökologie dienen und als einzelnen Themenkomplex zu bündeln. Somit sollen nicht immer wieder dieselben Themen entstehen und in diesen wiederum andere Bereiche über Umwelt angeschnitten werden. Dies ist nötig um die vollständige Vielschichtigkeit der Thematik zu erschließen und Aspekte aus früheren Diskussionen nicht verloren gehen zu lassen bzw. diese wiederholen zu müssen. Die folgenden Aspekte sollen zur weitergehenden Vertiefung des Themas und der Diskussion dienen. Sie sollen ökologische, physikalische wie auch chemische Wirkungsweise, wirtschaftliche Aspekte und geo-politische Zusammenhänge, sowie Probleme bewusst machen.
Energie
Heutzutage dreht sich alles um Energie. Sie ist wichtigster Bestandteil unserer Wirtschaft. Über sie wird ein Kosten-Nutzen-Faktor errechnet. Die Bereitstellung von ihr ist verbunden mit Machtausübung. Länder, die Rohstoffe zur Energieerzeugung — im physikalischen Sinne eigentlich reine Umwandlung von Energien — haben, können in gewisser Weise Druck auf all die Länder erzeugen, die nicht selbst Energie erzeugen oder die nötigen Rohstoffe — damit sind Öl, Erdgas, Uran und Kohle gemeint — zur Verfügung haben. Wirtschaftliche Interessen, die unter anderem zu Spannungen zwischen einzelnen Ländern führen können oder gar zu Blockbildungen. So gilt die Shanghai Cooperation Organisation als Erdgas-Lobby und Gegenpol zur OPEC. Russland beispielsweise möchte natürlich in jedem Fall die EU weiterhin als Abnehmer für sein Öl und Gas, während andere Pipeline-Projekte der EU , über den Kaukasus und die Türkei, dem im Wege stehen. Unabhängiger von Russland möchte man sein. Neben den typischen öl- und gasfördernden Staaten drängen nun auch Länder in den Vordergrund in denen erst kürzlich Öl und Gas entdeckt wurde oder angefangen wurde zu fördern. So zum Beispiel der Tschad, São Tomé oder Mauretanien. Energiepolitik heißt in Zeiten von Klimawandel und Umweltverschmutzung aber auch abzuwägen welche Form der Energiegewinnung kurz oder langfristig genutzt werden soll. So unter anderem die Sicherheitsproblematik der Kernspaltungsreaktoren und deren Endprodukte. Aber auch der Entwicklung neuer Verfahren zur Energiegewinnung. Erneuerbare Energien sind auf dem Vormarsch, entscheidend ist bisher aber noch ihre Rentabilität und Herstellungskosten. Neben der Energiegewinnung zur Deckung des Strombedarfs stehen auch unsere Transportmittel, vornehmlich Automobil und Flugzeug, im Rampenlicht. Zum einen in der Diskussion um ihr Abgasemissionen, aber auch wegen ihrer Kraftstoffe, die sie benötigen. Man möchte unabhängig von Energieträgern werden, die sehr wahrscheinlich bald versiegen werden. Klimawandel
Der Klimawandel ist ein schier unüberschaubares Feld von Zusammenhängen, die für die meisten Menschen kaum zu durchdringen sind. Ob Energiewirtschaft und Umweltverschmutzung oder chemische und physikalische Wirkungsweisen. Eines ist dabei kaum zu leugnen, dass sich unser Planet verändert. Den Effekt, den wir Menschen dabei auf unsere Mutter Erde haben wird eigentlich erst seit kurzer erforscht. Dabei hat diese Veränderung in vielerlei Hinsicht schwerwiegende Auswirkungen. Zum einen auch Wirtschaftliche, die die unternehmen eigentlich zum Umlenken bewegen müssten angesichts von der UN veröffentlichten Zahlen in hunderten von Milliarden US-Dollar für einzelne Länder. Aber das ist noch nicht alles. Dazu kommen noch Klimaflüchtlinge, welche den Strom von Wirtschafts- und Kriegsflüchtlinge ergänzen und auch das erhöhte Potenzial von Unwettern. Es wird vorwiegend die ärmeren Länder treffen, fast schon wie eine unheilsame Vorbestimmung, dass es uns bequemen Menschen in den Industrieländern nur selten treffen wird. Die Folgen versucht man schon einmal abzuschätzen, was dann unter dem Strich herauskommen wird werden wir wohl in 100 Jahren wissen. Klar ist, dass der Meeresspiegel um etwa 0,2 bis 0,7m ansteigen kann. Nicht wie behauptet über 1m oder wie in phantasievoll ausgeschmückten Hollywoodfilmen in gigantische Fluten die New York überragen. Zuviel darf man bei dieser Frage auch nicht die Phantasie spielen lassen, sondern man muss sich der Realität stellen und diese sieht nicht nach Mallorca-Strandurlaub in heimischen Gewässern aus. Klar ist auch, dass die Treibhausgasemissionen reduziert werden müssen. Dazu gehört nicht alleine nur, wie oft fälschlich angenommen, CO2. Auch werden immer wieder falsche Annahmen gemacht darüber welches Szenario eintreten könnte. Die meisten Leute kennen höchstwahrscheinlich nur das extremste und damit eigentlich unwahrscheinlichste Szenario. Umwelt
Die Natur ist ein sehr kritischer Punkt für uns Menschen, denn eine gesunde Natur entscheidet auch über unsere Lebensqualität und unsere Lebensgrundlage. Auch wir Menschen können es uns kaum leisten das Wasser zu verschmutzen welches wir trinken und die Böden versanden zu lassen, auf denen wir unser Getreide pflanzen. Umweltverschmutzung ist ein Hauptproblem, welches oftmals stiefmütterlich behandelt wird. Durch die Vergiftung von Gewässern und Böden nehmen wir nicht nur ein paar Tieren die Basis für ihre Existenz, sondern auch die von uns gleich dazu. Den Tribut zahlt zuerst die Natur. So verschwinden beispielsweise immer mehr Korallenriffe vor der Golfküste der USA durch Stickstoffdünger das ins Grundwasser gelangt und von dort ins Meer gespült wird. Die exzessive Landwirtschaft der USA. Statt nachhaltiger Landwirtschaft wird nur auf den schnellen Profit geachtet. So werden immer mehr Landstriche zur Steppe und dann zur Wüste. Massive Rodung und Landwirtschaft tragen stark dazu bei. Nicht nur Umweltverschmutzung trägt zur Zerstörung der Natur und ebenso unserer Lebensgrundlage bei, sondern auch die Veränderung durch den Menschen. Dazu gehört auch die Überfischung und exzessive Jagt. Aber auch die angesprochene Rodung ist eine Form der Veränderung die zu Bodenerosion führt und damit zur unwiederbringlichen Zerstörung von fruchtbarem Boden.
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